Pressestimmen

Klassiker 2016

Nur Gewinner! RNCYC – FKY Teamracing 2016

Arnis/Schlei, 1. und 2. Oktober 2016 von Lars Münch

Teamrace mit unseren Folkebooten

Ja, was ist das eigentlich? Teamracing: Piggy in the middle, pass back und mark trap? Hier segelt nicht einer gegen das ganze Feld, sondern zwei Teams gegeneinander. Das bedeutet Spaß, viel Spaß am Segeln aus einer Kombination von Bootshandling, racing tactics und Teamgeist. Schach spielen auf dem Wasser, nur viel spannender, lustiger und vor allem lauter. Teamracing ist in den USA, in UK und Irland weit verbreitet. Seltsam, dass dieses lehrreiche und spannende Format hierzulande so wenig gesegelt wird. Aber, nicht so für das Team vom Royal Northern Clyde Yacht Club (RNCYC, Helensburgh/Glasgow, http://rncyc.com/) und für das Team aus Mitgliedern des Freundeskreis Klassische Yachten (FKY), die sich am ersten Oktoberwochenende zum wiederholten Male zum Teamracing trafen. Dieses Mal bei Arnis auf der Schlei.

Die Wettfahrten wurden auf sechs klassischen Folkebooten gesegelt, gestellt von Nicolas Thon und Mike Peuker. Am Samstagmorgen wiesen Nicolas und Mike die Segler in die Folkes ein, die sechs Schiffe wurden auf die zwei Teams verteilt und dann ging es auch schon durch das enge Arniser Fahrwasser vom Noor hinaus auf die Schlei.

Gesegelt wird um den David Ryder-Turner Cup, der letztes Jahr nach Schottland ging. Klar, dass das deutsche Team hochmotiviert war und den Pokal zurückholen wollte. Aber, das schottische Team mit ihrem Class Convenor Peter Proctor agierte gut abgestimmt, mit Angriffslust und beeindruckendem Bootshandling. Die deutschen Segler um Team Captain Klaus Birkhoff lagen schnell hinten: 2:0 für Schottland. Der FKY kam jedoch zurück, agierte zunehmend besser, punktete in Folge und beendete den ersten Wettfahrtag mit einem offenen 2:2. Leider konnten am nächsten Tag nur zwei Wettfahrten gewertet werden, der Wind legte sich schlafen. Am Ende stand es 3:3 – unentschieden!

Nicolas Thon: „Enge Tonnenmanöver und lautstarke Auseinandersetzungen über die Ausweichregeln erinnerten unsere Boote an lange zurückliegende Regattaerlebnisse. Kollisionen gab es keine, dafür jede Menge Spaß und reichlich Lob für die ‚lovely boats‘. Der Wettkampf endete unentschieden – dafür sorgte schon der Gerechtigkeitssinn der sechs Schwestern, die nur Gewinner und keine Verlierer zuließen.“

Ein weiterer Höhepunkt war der gemeinsame Besuch zur feierlichen Eröffnung des Berking Yachting Heritage Centre in Flensburg. Charles Darley: „It would be remiss not to mention the entertainment of Saturday evening. Oliver Berking of top line Silversmiths Robbe and Berking opened the Yachting Heritage Centre in Flensburg which bears their name. The opening exhibition was of Royal Yachting. The Royal Northern and Clyde Yacht Club has lent various exhibits, including our fine silver model of Britannia and one of her racing flags. One of three thought to exist. […] It is not possible to list all the delights of the exhibition and of the Heritage Centre. Curator Eva Nielsen has done superb work. The workshop, where 12 metres can be built, had treasures wherever you looked. A 6 metre and a 12 with immaculate varnish. Charming clinker dinghies. My favourite, a Skerry Cruiser. Out of the water, her ends look unfeasibly slender. The star of the evening, for me, the 6 metre which had belonged to the King of Norway. Her keel was set into a pit in the floor so the deck was at a convenient height. Champagne was served from the cockpit.“

Da bleibt mir nur noch, Danke zu sagen: Danke an die zwei Teams mit ihren Team Captains (natürlich besonders an unsere Freunde aus Schottland, die die lange Reise auf sich genommen haben), die vielen helfenden Hände, Danke an Oliver Berking und die Kuratorin des Berking Yachting Heritage Centre, Frau Dr. Eva Nielsen, für die Einladung und Gastfreundschaft, Danke an Mike Peuker und Nicolas Thon, die mutig ihre Schiffe stellten und die bei den engen Manövern Blut und Wasser schwitzten, und ein ganz besonderer Dank geht an die Stars des Wochenendes, die sechs Schwestern: Oliese, Frieda, Martha, Mumi, Maj und – die älteste – Jacaranda. Respekt, trotz ihres Alters können sie noch ganz super Teamracing!

 

Mike Peuker hat nach vielen Abenteuern (z.B. über den Atlantik mit 9m Stahlschiff und auch einmotorig im kleinen Flugzeug) seine Leidenschaft zum Job gemacht. Zusammen mit seiner Frau Katja hegt und pflegt er vier alte Holzfolkeboote, darunter Jacaranda mit 71 Jahren eines der ältesten überhaupt. Mike: „Man muss wohl das Segeln und die Arbeit mit Holz und Lack im Blut haben, sonst wären wir als Crew hier falsch. Unsere Gäste sind keine namenlose Nummern, sondern ‚enthusiastische Folkeboot-Besitzer auf Zeit‘, denen wir mit viel Einfühlungsvermögen unsere Klassiker nahe bringen.“

 

Nicolas Thon segelt am liebsten sein Folkeboot Paula, gerne auch in Begleitung seiner vier charmanten Charterboote und ihrer glücklichen Gäste. Die kommen so auch mal in den Genuss der Göteborger Schären. Zum Segeln kam er durch Zufall, zum Folkeboot durch Nachdenken: Ein Klassiker für die Ostsee, einhandtauglich und finanzierbar – daraus wurde die große Liebe. Nicolas: „Als sich die Gelegenheit ergab, die ‚Wildgänse‘ zu übernehmen, zögerte ich nicht: Wer soll das machen, wenn nicht ich?“

„Winners, only!“ – Teamrace mit den Schotten im „Klassiker“ von fky (pdf)

 

Segelsport Magazin 2015

Motor-Wartungs Tutorial – Folkebootcharter Ostsee / Schlei – klassisch am wind

klassisch-am-wind.de   Motor-Wartungs Tutorial von Mike Peuker. Motorwartungs Tutorial, Öl-Wechsel, Getriebeöl-Wechsel und Impeller-Wechsel

31 Schritte zum Erfolg. Wir haben einen 5 PS Mercury und einen 6 PS Tohatsu. Beides…

klassisch am wind im Segelsport-Magazin

Schlei Maritim 2015

 809 Jahre – Folkeboottreffen an der Schlei

Die Folkeboot-Vercharterer „Die Wildgänse“ und „klassisch am wind“ lüden Ende Mai zu einer besonderen Veranstaltung ein. Es sollten Folkeboote mit einem Gesamt-Alter von 999 Jahre versammtl werden. Dass die achtzehn Schiffe, die dem Ruf von Folkeboot Geburtstagskind „Paula“ 50 Jahre alt, und der Folkeboot-Grand Dame „Jacaranda“, 69 Jahre kamen, spielte in der Bilanz einer tollen Woche nur eine untergeordnete Rolle.

„Wir sind begeistert, dass trotz des sehr mäßigen Wetters so viele Schiffe gekommen sind“, so Mike Peuker von klassisch am wind. Zur Party mit Live-Musik kamen viele weitere Folkeboot Liebhaber auf dem Landweg in den Yachthafen Arnis / Grödersby. Am Sonntag Morgen brachen die Schiffe zur Spaß Regatta auf die Arniser Breite auf und in der anschließenden Woche segelte eine Flottille in die Dänische Südsee. „Es macht einfach Spaß, mit so schönen Schiffen gemeinsam unterwegs zu sein“, freut sich Nicolas Thon von den Wildgänsen.

„2016 werden wir das Folkeboot-Treffen auf jeden Fall wiederholen“, so Katja Vaupel von klassisch am wind. Und wer weiß, wenn das Wetter dann besser ist, kommen vielleicht sogar mehr als 1000 Jahre Folkeboot zusammen.

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Yacht online 2015

Klassiker

Fotogalerie vom Folkeboot-Treffen

Die Eigner der 50 Jahre alten „Paula“ luden zum Geburtstag auf die Schlei. Auf 809 Jahre brachten es die Boote der Gäste.

Lasse Johannsen am 09.06.2015

Das ehrgeizige Ziel der Veranstalter lautete, eine Flotte zu versammeln, deren Alter in Summe 999 Jahre oder mehr ergibt. Das gelang nicht ganz. Dass die Party mit Live-Musik, Spaß-Regatta auf die Arniser Breite und eine Geschwaderfahrt nach Schleimünde ein Erfolg wurde, der sich sehen lassen kann, zeigen die Fotos der durchführenden Folkeboot-Vercharterer „Die Wildgänse“ und „klassisch am wind“ – die bereits eine Wiederholung im kommenden Sommer angekündigt haben.

Fotostrecke: 999 Jahre Folkeboote auf der Schlei

klassisch am wind in yacht online:

Urlaub 2015

Segeln mit Stil

Nirgendwo ist die Schlei so schön wie vom Wasser. Segler wissen das. Und mit einem Holz-Klassiker wird man selbst zu einem Hingucker auf der Schlei. Der kleine Bootsverleih „klassisch am wind“ verchartert Folkeboote.

Text: Kay Iversen

Es gibt Situationen, da gehört einfach das passende Gefährt dazu, etwa beim Cabriofahren. Das ist noch mal so schön, wenn man in einem Oldie sitzt, etwa einem VW Käfer. Und einen VW Käfer gibt es auch auf dem Wasser.

„Das Folkeboot ist der Käfer unter den Schiffen“, meint Mike Peuker. Der Ex-Pilot betreibt mit seiner Frau Katja Vaupel das Charterunternehmen „klassisch am wind“, das sich auf Folkeboote spezialisiert hat. „Meine Frau und ich hatten uns überlegt, wenn wir einen Charterbetrieb eröffnen, dann soll es was Besonderes sein.“ Da Peuker schon immer eine Schwäche für Holz hatte, fiel die Wahl auf das nostalgische Folkeboot. Seit über 70 Jahren auf dem Markt, ist es nicht schwer, Ersatzteile oder gar ein Gebrauchtboot zu bekommen. Und während ein normaler Charterbetrieb auf seine neuesten Yachten stolz ist, verweist ein Familienbetrieb mit Nostalgieyachten auf seine Oldies. Im Falle von Peuker ist das vor allem die 69 Jahre alte „Jacaranda“, für deren Restaurierung das Unternehmen eigens ausgezeichnet wurde. Im Winter leben die Peukers in Brackel bei Lüneburg, im Sommer bei den drei Folkebooten in Maasholm, naher der Werft Modersitzki. „Maasholm ist für Segeltouren ein idealer Ausgangspunkt“, findet der 51-Jährige, von hier sei man mit dem seetüchtigen Folkeboot schnell in der dänischen Südsee. Weniger erfahrene Segler könnten sich auch die ruhigere Schlei vornehmen. „unsere Kunden sind mehr Kleinfamilien oder Menschen aus der Outdoorfraktion“, so Peuker. Die Einrichtung der Boote ist schlicht, aber gemütlich. Uns schließlich ist es ja auch kein Luxus, der den Charme des Käfers ausmacht.

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Schlei Boote 2015

809 Folkboot-Jahre auf der Schlei

18 Schiffe machten am Wochenende im Hafen der Wassersportgemeinschaft Arnis-Grödersby fest

Arnis  Am Ende hatten sie ihr Ziel knapp verfehlt: „999 Jahre Folkeboot“ wollten Mike Peuker und Nicolas Thon am Wochenende nach Arnis bringen, 809 sind es geworden. Das sehr frische Wetter hatte so machen Segler von der Teilnahme an diesem Treffen abgehalten, aber immerhin: In einem „Päckchen“ machten 18 Gäste mit ihren Booten im Hafen der Wassersportgemeinschaft Arnis-Grödersby (WSG) fest. Das sei beachtlich, waren sich die beiden Veranstalter, selber zwei Folkeboot-Vercharterer, einig, dass sie diese erste gemeinsame Aktion wiederholen werden – vielleicht klappt es 2016 dann mit den 999 Jahren.

Die Stimmung der Segler, die aus verschiedenen Ostseehäfen speziell wegen dieses Treffens in den zwischen Arnis und Grödersby gelegenen Hafen gekommen war, war jedenfalls gut. Das Gros kam auf dem Wasserweg, aber zwei von Ihnen hatten in Wilhelmshaven und einer sogar in Baden-Württemberg ihre Boote auf Trailer geladen und waren so in Deutschlands kleinste Stadt gekommen, um sie dort zu Wasser zu lassen. Einem echten Folkeboot-Segler ist offenbar kein Weg zu weit.

Das älteste Boot, das im Hafen festgemacht hatte, war die „Jacaranda“, 1946 in der Aarhus-Werft in Dänemark gebaut – eine „grande Dame“. Dieses hölzerne Schiff – 7,64 Meter lang, 2,20 breit, 1,20 Tiefgang, elf Meter Masthöhe und zwei Tonnen Gewicht – hütet der 51-jährige Mike Peuker, der in der Lüneburger Heidewohnt und von Maasholm aus Folkebooteverchartert, wie seinen Augapfel. Mit fast 70 Jahren ist die „Jacaranda“ ein gutes Beispiel dafür, dass die Folkeboote eine Art Volksboot sind, Boote, die sich jeder leisten können soll. Das nordische Folkeboot ist ein kleines, einfaches, aber seetüchtiges Segelboot, speziell für die Ostsee konstruiert. Es bietet Platz für eine Crew von zwei bis vier Personen und eignet sich nicht nur zum Fahrtensegeln, sondern auch für sportliche Regatten. Zudem sind sie Sympathieträger. Denn so mancher Skipper, der heute ein großes Boot besitzt, schaut keineswegs von oben herab „auf die kleinen“, sondern ganz im Gegenteil: Viele haben mit einem Folkeboot das Segeln erlernt – und daran wird sich gerne erinnert.

Das zweitälteste Boot des Treffens war die „Paula“ von Nicolas Thon, der in Sörup lebt und von Schleswig aus verchartert. In den Ausmaßen entspricht sein Boot dem von Peuker, ist natürlich aus Holz gebaut und geklinkert. In Arnis feierte „Paula“, deren Heimathafen der der WSG ist, Jubiläum: Das Boot wurde 1965 in Struer am Limfjord gebaut und hat somit ein halbes Jahrhundert un der „dem Kiel“.

Nicht nur Peuker und Thon sind stolz auf ihre Folkeboote, sondern auch alle anderen, die ein solches ihr eigen nennen. Und außerdem lieben sie die Ostsee und die Schlei als ein fantastisches Segelrevier: „Wir brauchen kein Mittelmeer und keine Karibik.“

Beim Treffen zeigte sich, dass die Segler eine eingeschworene Gemeinschaft sind. Sie sind gesellig und haben viel zu erzählen. Da wurde gegrillt, es gab ein Lagerfeuer und auch Live-Musik. Und wem gestern der Sinn danach stand, nahm an einer Spaß-Regatta von Lindaunis nach Schleimünde teil. Und wer so richtig auf den Geschmack „auf unser fantastisches Segelrevier“ gekommen war, der brach dann auch noch auf zu einer Flottillenfahrt zu den kleinsten und schönsten Häfen in der Dänischen Südsee.

Ursel Köhler, SHZ Redaktion Kappeln

Schleswiger Nachrichten 2015

Folkeboote treffen sich auf der Schlei

Arnis  Ein Folkeboottreffen mit buntem Programm haben für dieses Wochenende die beiden Betriebe „klassisch am wind – Folkebootcharter Ostsee / Schlei“ und „Die Wildgänse“ organisiert. Los geht es morgen um 18.00 Uhr am Hafen der Wassersportgemeinschaft Arnis/ Grödersby mit Lagerfeuer, Grillen und Live-Musik. Am Sonntag, 31. Mai, fällt der STartschuss für eine Spaßregatta von Lindaunis nach Schleimünde. Dort gibt es eine Führung durch das Vorgelschutzgebiet und ein gemeinsames Essen mit anschließender Lesung einiger Folkeboot-Geschichten. Die Organisatoren hoffen auf möglichst viele Folkeboote in betagtem Alter. Sie wollen, dass die Schiffe auf ein GEsamtalter von 999 Jahren kommen. Mit ihren eigenen Yachsten, darunter die „Jacaranda“ bringen sie es schon mal auf 399 Jahre.

 

Dänische Zeitung „Klassik TRÆBÅD“ 2015

Jacaranda wieder in guter Form

„Wie alt kann ein Folkeboot werden?“ —- „Weiß man nicht!“

Nein, noch weiß niemand, wann es vorbei ist. Nach mehr als 72 Jahren. Einige der ersten segeln immer noch.

Letztes Jahr wurde bestätigt, dass das weltweit erste in Schweden gebaute Folkeboot FS 1 „Carmencita“ von Sjösala, sich in gutem Zustand befindet. Es wurde erstmals am 22. April 1942 in Göteborg ins Wasser gebracht. Bevor Folkeboote in Serie gebaut wurden, hatte es in Schweden 1941 einen Konstrukteurs-Wettbewerb. Das erste dänische Folkeboot FD 1 „Peter Pan“ wurde schon früh in die Vereinigten Staaten exportiert und viele Jahre in San Francisco gesegelt. Es verschwand unter ungeklärten Umstanden 1995. Das zweite war das dänische Folkeboot FD 2 „Gill“ (ursprünglich FS 27 „Gunga din“). Dies wurde vor einigen Jahren im dänischen Yacht Museum bestätigt.

Vor fast acht Jahren habe ich berichtet, das dritte dänische Folkeboot FD 2 aus dem Jahr 1946 mit ursprünglichem Namen „Bonny“ jetzt „Jacaranda“ wieder gefunden zu haben. Dieses Boot ist das erste in einer Serie von 11 Folkebooten der Aarhus Yacht-Werft aus den Jahren 1946-1947. Das Schiff war 1987 in miserablem Zustand von Jens Heinze gefunden worden. Er setzte es mit großem Einsatz wieder in Stand. Bis 2004 als die Familie zu groß geworden war, segelte er es und gab es dann weiter an Rudolf Schmiedeskamp in Bremen. Der neue Besitzer begann eine Generalüberholung 2011-2012 mit neuen Bodenwrangen und Kielbolzen und einigen neuen Spanten.

Im Jahr 2013 ging es weiter an Mike Peuker, der zusammen mit Katja Vaupel „klassisch am wind – Folkeboot charter Ostsee / Schlei“ gegründet hat.

Die Firma besitzt derzeit drei klassische Holz-Folkeboote:

  • FD 3 (jetzt GER 3) „Jacaranda“, Aarhus Yachtwerftm 1946
  • A 14, „Mumi“ Brandt-Möller, 1968
  • F DEN 542, „Maj“, Wilkens, Silkeborg 1969

Mike und Katja setzten die Grundsanierung von „Jacaranda“ 2013 – 2014 mit vielen verschiedenen Arbeiten fort: z.B. der Gesamterneuerung des Unterwasserrumpf-Anstrichs, Abziehen und Neulackierung von Freibord und Mast, Reparatur schlechter Teile in den Kajütseitenwänden sowie an Mast, Ruder und Pinne. Auch Innen wurde das Schiff komplett überholt, so dass es jetzt sehr einladend ist.

„Jacaranda“ ist wieder auf die Beine gekommen. Wir werden es hoffentlich als Gast in dänischen Gewässer treffen. Es wird in der Saison in Maasholm in der Schlei als Charterschiff stationiert sein. In seinem 68-jährigen Leben hat es 5 Namen und 10 Besitzer gehabt, nur einer kam aus Dänemark. Als ältestes noch existentes dänisch-gebautes Folkeboot ist es immer noch ein Schatz. Auf der Handesboot 2014 wurde an „Jacaranda“ der Erhaltungspreis „Segeln-Lieben-Bewahren“ vergeben.

Vom Ursprung des Namens erzählt der vorherige Eigentümer, Jens Heinze:

„… Meine erste 2-Mann Jolle, ein 445 aus Frankreich war mit einem türkisblauen Oberdeck versehen. Da ich 2,5 Jahre in Südafrika verbracht hatte, habe ich mich sofort an den Jacaranda-Baum erinnert. Und so wurde meine erste „Jacaranda“ getauft.

Das erste Folke junior hatte ebenfalls auf „Jacaranda“ gehört. Und dann kam das Folkeboot FD 3. Musste natürlich auch „Jacaranda“ heissen.

Vor der ersten Wasserung, nach Totalrenovierung habe ich dann Antifoulingreste vermengt, um auf das notwendige Volumen zu kommen. Gleiche Qualität, nur eben andere Farbtöne. Hauptsächlich weiß, etwas Rest grün vom Folkeboot meines Vaters und etwas blau meines Liegeplatznachbarn in Travemünde.

Was kam raus? „Jacarandatürkis“, sehr seltsame Farbe wie ein Beobachter damals  – ganz richtig – feststellte.Nach dem Grund dazu gefragt wollte ich ja nicht angeben „mir ist am Ende der Renovierung als Student das Geld für 2 L Farbe ausgegangen.“ Also, um Ausreden nie verlegen habe ich dem netten Beobachter mitgeteilt, man könne so am besten die Wale beobachten. Die seien eben auch sehr hell an der Unterseite und fühlten sich so unter ihres gleichen unter meinem Schiff. Er zollte mir seinen absoluten Respekt so dicht an Wale heranfahren zu wollen und verschwand mit ´ner Menge, für ihn wohl glaubhaften Seemannsgarn…“

Es bleibt interessant, ob Katja und Mike Erfolg haben werden und „Jacaranda“ an einige verchartern können, die von der Faszination ergriffen werden, ein richtiges Folkeboot zu segeln!

Text: Jörgen Heidemann

klassisch am wind in der dänischen Zeitung "Klassik TRÆBÅD"1427315253_dscn9656klein

 

Segler-Zeitung 2015

Mit 68 Jahren zurück auf den Laufsteg

Sie in inzwischen über 68 Jahre alt, aber immer noch, oder besser wieder, eine echte Lady. Das Holzfolkeboot „Jacaranda“ zeigte sich auf der Hanseboot am Stand des „Freundeskreis klassische Yachten“ in ganzer Pracht und wurde mit dem Preis „Segeln – Lieben – Bewahren“ ausgezeichnet. Anerkennende Blicke hatte die Dame, die stramm auf die 70 Jahre zugeht, bereits im Sommer an den Stegen zugeworfen bekommen. Es war für „Jacaranda“ die Wiedergeburt nach einem einjährigen Refit durch die neuen Eigner Katja Vaupel und Mike Peuker.

„Jacaranda ist kein staubfreies Museumsschiff. Ihre Planken sind nicht so schön geschäftet, stoßen einfach stumpf gegeneinander mit einer Lasche innen über dem Stoß. Aber sie hat Charme, und sie segelt – und das seit nunmehr sieben Jahrzehnten ohne nennenswerte Unterbrechung“, berichtet das Eignerpaar.

1946 in der dänischen Aarhuswerft auf Kiel gelegt, war das Boot das dritte in Dänemark gebaute Folkeboot. Mittlerweile soll es das älteste noch existente dänische Folkeboot sein. 2013 entdeckten Vaupel und Peuker das Boot in Lemwerder in einem traurigen Zustand. Sie schwamm, hatte aber ordentlich Federn gelassen. Der Mast lag auf dem Schiff, und der Lack verabschiedete sich an nahezu allen exponierten Stellen vom Holz. Hier und da fand ein Lichtstrahl seinen Weg durch die Planken ins Innere. Dennoch erwärmte „Jacaranda“ das Herz des Paares von der Schlei und zog von der Weser in den Norden.

Der Winter 2013/2014 stand daher unter dem Motto: Schleifen, Lackieren, Repariert. Das Unterwasserschiff und der Mast wurden komplett abgezogen. Das Stevenknie wurde partiell erneuert, Kajütaufbau und diverse Planken ausgeleistet, neue Fenster nebst Rahmen eingebaut, das Ruder repariert und alles neu lackiert! Die Arbeitstage im Zelt vor der Haustier hatten bisweilen 18 Stunden.

Dennoch ging es mit gemischten Gefühlen an den Kran, denn ein erster Test mit dem Gartenschlauch ließ befürchten, dass die alte Dame viel Wasser machen würde. Doch „Jacaranda“ zeigte sich gnädig, war so trocken, dass die eingebaute kleine 12 Volt-Biilgepumpe ohne Probleme mit dem Wassereinbruch fertig wurde. Und nach den neuen Monaten Restaurierung war die „Grande Dame“ wieder bereit für den Laufsteg.

Stolz, das älteste dänische Folkeboot zu sein, hat sie gleich die komplette Classic Week bestritten. Und sie hat eine gute Figur gemacht – sogar einige Jüngere hinter sich gelassen. Für ganz wilde Wellenritte ist sie zwar nicht mehr zu haben, aber im Jahrhundertsommer 2014 fühlte sie sich in ihrem Element, begegnete auf ihrer Reise durch ihre dänische Heimat auch einem ehemaligen Eigner. Und dann, nach fast 15 Wochen ununterbrochenem Segeln durfte „Jacaranda“ die Belohnung einstreichen und auf der Hanseboot den Preis entgegennehmen.

Weitere Infos zur „Jacaranda“ und weiteren historischen Folkebooten von Mike Peuker und Katja Vaupel, die in der Vercharterung sind und selbst gesegelt werden können, gibt es unter: www.klassisch-am-wind.de

klassisch am wind in der Seglerzeitung

Dänische Folkebåds Nyt 2014

„Jacaranda“ i fin form igen

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KLASSIKER 2014 & Yacht 2014 & Yacht classic 2015

Segeln – Lieben – Bewahren

Die Auszeichnung des Folkes

Alljährlich zur Hanseboot vergibt Torsten Conradi, Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbandes, die charmante Auszeichnung „Segeln – Lieben – Bewahren“ des FKY. In Zeiten werftrestaurierte Hochglanz-Klassiker schon fast ein Statement, die Ausgezeichnete hat an Steuerbord eine markante schwarze Stelle in der naturlackierten Außenhaut – doch das alles gehört dazu. Der FKY will nicht nur für die in Neu-Zustand versetzten Yachten zuständig sein. Yachten und Jollen, die stets anständig gepflegt wurden, sind in der Regel auch nach Jahrzehnten kein Sanierungsfall. Dass man ihnen ihr Alter deutlich ansieht, soll der Ehrung ihrer Eigner nichts im Wege stehen.

Mike Peuker und Katja Vaupel haben ein solches Boot sein einem Jahr unter ihre Fittiche genommen. In seiner Lautatio erzählte Conradi aus der Geschichte des Bootes: „Das hier gezeigte Folkeboot FG3 Jacaranda ist eine echte Rarität. Gebaut auf der Aarhus-Yachtwerft 1946 mit dem Namen Bonny ist es das älteste existierende einer Serie von elf Booten, die 1946/47 in Aarhus entstanden. Im Laufe der Jahre ist Bonny durch viele Hände gegangen, was sich an ihrer deutlich erkennbaren Patina durchaus ablesen lässt. Bis sich vor einem Jahr Mike Peuker und Katja Vaupel ihrer angenommen haben. Die beiden waren gerade von einer längeren Atlantkikreise mit ihrem kleinen Stahlschiff heimgekehrt und auf der Suche nach etwas Neuem. Jacaranda präsentierte sich mit einem veritablen Instandhaltungsstau. Von dessen Beseitigung zeugt die vorliegende Bilddokumentation. Das Ergebnis ist hier zu sehen.“

 

1419086694_file0509web           1419086534_file0508web       klassisch am wind in der Yacht Online im November 2014 Verleihung der Medaille "Segeln Lieben Bewahren" auf der Hanseboot

 

Yacht 2014

Segeln, Lieben, Bewahren

Segeln, Lieben, Bewahren

Für die außergewöhnliche Pflege des ältesten in Dänemark gebauten Folkebootes „Jacaranda“ (Baujahr 1946) haben die Eigner Mike Peuker und Katja Vaupel die alljährlich vom Freundeskreis Klassische Yachten verliehene Auszeichnung Segeln-Lieben-Bewahren erhalten. Der Preis, eine vom Künstler Hinnerk Bodendieck entworfene Plakette, wurde vom Präsidenten des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes Torsten Conradi überreicht.

klassisch-am-wind in der Print Ausgabe Nr. 24 der Yacht 19.11.1014

 

Segeln 2013

Folkehopping

Die klassischen Folkeboote der jungen Firma „klassisch am wind-Folkebootcharter Ostsee / Schlei“ können sowohl an der Elbe bei Hamburg, als auch in vielen Ostseehäfen übernommen werden. Als besonderen Service bietet das Unternehmen Koppeltörns an, bei denen Start- und Zielhafen nicht identisch sein müssen. Ideal, um auch längere Strecken zu segeln. Der Rückweg in den Heimathafen entfällt. Die Betreiber bieten einen umfassenden Service für alle Charterkunden an.

www.klassisch-am-wind.de

 

Yacht 2013

Wer ein Faible für klassische Holz-Folkeboote hat, kann diese künftig auch ab Hamburg oder Kiel chartern. Die kleine Firma „klassisch am wind“ hat zwei frisch restaurierte Boot im Einsatz und bietet sie für Wochen- oder Dreitage-Charter sowie Kettentörns an.

mediamaritim international 2013

Folkeboot „Jacaranda“ für Segelcharter

Ein besonderer Klassiker ab Frühjahr 2014 in Hamburg oder an der Ostsee zu chartern

Das Folkeboot-Charterunternehmen „klassisch am wind – Folkebootcharter Ostsee / Schlei“ hat mit Jacaranda – Baujahr 1946 – das älteste noch existierende, der in Dänemark und Deutschland gebauten Folkeboote in seiner Flotte. Lediglich ein weiteres Folkeboot wurde in Dänemark früher gefertigt, ist aber zwischenzeitlich in San Francisco verloren gegangen. In Deutschland begann der Bau erst in den 1950er Jahren.

Die Jacaranda – ursprünglich Bonny – wurde 1946 in der Aarhus Werft in Dänemark gebaut. Wie alle Folkeboote aus Holz, hat sie einen besonderen Charme, gepaart mit hervorragenden Segeleigenschaften. „Das Schiff präsentiert sich strukturell bereits in einem Top-Zustand, da es sehr aufwendig restauriert wurde“, so Mike Peuker, Geschäftsführer von klassisch am wind. „Die Innenarbeiten werden wir diesen Winter abschließen, so dass die Jacaranda im Frühjahr 2014 rundum erneuert sein wird. Der Klassisker für Folkebootliebhaber!“

Folkeboote sind für ihre fantastischen Segeleigenschaften am und vor dem Wind bekannt. Durchschnitte von über fünf Knoten und immer wieder Geschwindigkeiten von fast sieben Knoten über einen längeren Zeitraum sind nicht untypisch. Wer mit Jacaranda segeln möchte, kann das Schiff wochenweise oder für Wochenenden in Hamburg, an der Schlei oder in Kiel chartern. Ebenso sind Ausflugstörns und Regatta-Teilnahmen mit Jacaranda geplant.

Mehr Informationen: Yachtcharter klasssisch am wind – Folkebootcharter Ostsee / Schlei. www.klassisch-am-wind.de

mediamaritim international über "Jacaranda" - das neue Folkeboot von klassisch am wind, November 2013

 

Berliner Morgenpost 2013

Klassisches Folkeboot zu chartern

Folkeboote sind kleine flotte, aber auch gemütliche Ausflugsboote – warum also nicht einmal eines chartern? Möglich wird das ab nächsten Frühling beim Folkeboot-Vercharterer „klassisch am wind“. Er hat mit „Jacaranda“ auch das älteste noch existierende Folkeboot in seiner Flotte. Es wurde 1946 auf Kiel gelegt. In Deutschland war mit dem Bau von Folkebooten sonst erst in den 50er Jahren begonnen worden. Wie alle Folkeboote aus Holz hat die „Jacaranda“ hervorragende Segeleigenschaften. Sie wurde aufwendig restauriert, über den kommenden Winter werden die Innenarbeiten abgeschlossen. Das Schiff kann wochenweise oder für Wochenenden gechartert werden. Informatinen: klassisch-am-wind.de

Berliner Morgenpost über "Jacaranda" - das neue Folkeboot von klassisch am wind, November 2013

Scanboat 2013

Scanboat über "Jacaranda" - das neue Folkeboot von klassisch am wind, November 2013

Bootsbörse  2013

Folkeboot ab Hamburg

Folkeboot Yachtcharter klassisch am wind hat mit Jacaranda das älteste noch existente, der in Dänemark und Deutschland gebauten Folkeboote in seiner Flotte. Lediglich ein weiteres Folkeboot wurde in Dänemark früher gefertigt, ist aber zwischenzeitlich in San Francisco verloren gegangen. In Deutschland begann der Bau erst in den 1950er Jahren.

Die Jacaranda – ursprünglich Bonny – wurde 1946 in der Aarhus Werft in Dänemark gebaut. Wie alle Folkeboote aus Holz, hat sie einen besonderen Charme gepaart mit hervorragenden Segeleigenschaften. „Das Schiff präsentiert sich strukturell bereits in einem Top-Zustand, da es sehr aufwendig restauriert wurde“, so Mike Peuker, Geschäftsführer von klassisch am wind. „Die Innenarbeiten werden wir diesen Winter abschließen, so dass die Jacaranda im Frühjahr 2014 rundum erneuert sein wird.“

Wer mit Jacaranda segeln möchte, kann das Schiff wochenweise oder für Wochenenden in Hamburg, an der Schlei oder in Kiel chartern. Ebenso sind Ausflugstörns und Regatta-Teilnahmen mit Jacaranda geplant. Weitere Informationen: Yachtcharter klassisch am wind – Folkeboot charter Ostsee / Schlei, Tel: 0178 – 580 30 40 oder 0171 – 495 22 22

und: www.klassisch-am-wind.de

Bootsbörse über "Jacaranda" - das neue Folkeboot von klassisch am wind, November 2013

Segelnmagazin über eine Reise der klassisch am wind crew, 2013

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Yacht online 2013

Charter

Klassische Folkeboot-Charter

Ein neuer Anbieter aus Hamburg bietet frisch refittete Holz-Folkeboote zur Charter an. Die Schiffe stehen an der Elbe und Ostsee zur Verfügung.

Die neu gegründete, kleine Firma „klassisch am wind“ hat sich auf die nautischen Wurzeln vieler norddeutscher Segler spezialisiert: das nordische Folkeboot. Generationen wurden mit dem seetüchtigen und hübschen Boot mit den schönen Linien groß, machten darauf ihre ersten Törns, segelten Regatten. Ganze Familien fuhren damit bis weit in die Reviere Schwedens und Norwegens hinauf. Nun kann man zwei frisch überholte Exemplare aus den sechziger Jahren genannt „Maj“ und „Mumi“, von der neuen Firma chartern, ein drittes Boot soll demnächst dazukommen.

Die Boote stehen in Hamburg und an der Ostsee zur Verfügung und können für ganze Wochen, aber auch Wochenend-Charter gebucht werden. Die Starthäfen sind dabei vorerst Wedel und Kiel, können aber auch flexibel gehalten werden, denn besonder an der Ostsee sind sogenannte Kettentörns geplant: Die Vorcrew segelt das Schiff ab Kiel zu einem gewählten Zielhafen, die nächste Crew übernimmt dann dort und segelt weiter. So sind theoretisch auch Ziele in Dänemarkt, Mecklenburg-Vorpommert oder anderswo denkbar – je nach Törnvorstellung der Kunden.

Die Schiffe gibt es natürlich mit den Folkeboot-typischen Accessoires wie Cockpit-Kuchenbude, Spirituskocher, Petroleumlamögen, etc. Je nach Saison kostet ein Wochenendcharter 299 – 349 Euro, die ganze Woche 669 bis 749 Euro. Infos über die Website: „Klassisch-am-wind.de“

Yacht online über klassisch am wind, April 2013

Wochenblatt über die NUKAMINI-Reise der klassisch am wind crew, Dezember 2012

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