Corona hat auch uns im Griff


Wir bleiben zu Hause und fügen uns den Anordnungen der Behörden.

Privat haben wir alles abgesagt, unseren Norwegen Urlaub mit Camper, wir können nicht mehr zu unserem privaten Schiff, wissen nicht wann und ob unsere Saison dieses Jahr anfängt.

Vermutlich werden wir ziemlich gebeutelt sein vom finanziellen Verlust, der gerade auf uns zukommt. Wir verfolgen die Entwicklung, was die Segelsaison angeht, natürlich mit Argusaugen und werden unsere Kunden kontakten, sobald wir verbindliche Aussagen machen können.

Unsere Boote sind fertig zum Einwassern, momentan  haben wir noch eine  kleinen Funken Resthoffnung!

Allerdings sind das alles Luxusprobleme angesichts der Lage, in der wir uns gerade befinden.

Sicher ist es wichtiger sich mit dieser neuen Gefahr so zu arrangieren, dass wir sie schnell überwinden können.

Gut, dass unsere Versorgungslage gesichert ist und wir in einem Land leben, wo derlei Probleme wohl am ehesten zu stemmen sind. Lasst uns Solidarität üben und eher an die denken, die zusätzlich zu Corona noch anderweitig gebeutelt sind. Die, die vielleicht noch in einem Flüchtlingslager leben. Da müsste es doch leicht fallen, mal eine Mark als Spende springen zu lassen, statt sie in die fünfzigste Rolle Ersatzklopapier zu investieren.

Plötzlich ist alles anders, so anders, wie es keiner von uns bisher kannte, Ausgangssperren, Verzicht auf soziale Kontakte, Besuch von Kulturveranstaltungen, auf einmal lernt man das zu schätzen, was vor wenigen Tagen und Wochen noch vollkommen selbstverständlich war.

Ich wünsche uns allen, dass wir die Krise so schnell wie möglich überstehen und die Wertschätzung der früheren Freiheiten über Corona hinaus anhält.